Info: Joachim Starbatty Ökonom warnt:

 

Joachim Starbatty

Ökonom warnt: Europäische Katastrophe droht


 

Joachim Starbatty sieht die Zukunft der Eurozone gar nicht rosig

 

Die jüngsten Konjunkturnachrichten aus der Eurozone klangen positiv: Die Wirtschaft nehme wieder Fahrt auf, die Währungsunion sei dabei, die Rezession zu überwinden, erklärten Experten. Der Ökonom Joachim Starbatty sieht das ganz anders. Im Interview mit der "Welt" hat er dem Euro-Raum jetzt eine düstere Zukunft prophezeit. In seinem Szenario werden nicht nur die deutschen Steuerzahler durch weitere Hilfen für die EU-Krisenländer noch mehr belastet. Starbatty sieht auch Renten und Spareinlagen in Deutschland in Gefahr - und warnt vor einem totalen Zusammenbruch der Eurozone.

 

Schuldenschnitte für Hellas und Portugal

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble haben bereits Forderungen nach einem zweiten Schuldenschnitt für Griechenland eine deutliche Absage erteilt. Daran glaubt Starbatty offenbar nicht.

 

Nach der Bundestagswahl im September komme zunächst der Schuldenerlass für Griechenland, der die öffentlichen Gläubiger treffe und einen Forderungsausfall in zweistelliger Milliardenhöhe im Bundeshaushalt verursachen werde, erklärte er der Zeitung. Dann werde es einen Schuldenschnitt in Portugal geben, mit weiteren Milliardenverlusten für den deutschen Steuerzahler.

 

Renten und Spareinlagen in Gefahr

 

In der Folge der "Haircuts" werde auch Deutschland höhere Zinsen zahlen müssen. "Wenn Deutschland sich stärker verschulden muss, werden auch die Rentner bluten", sagte Starbatty dem Blatt. Die Renten würden sinken, die Sparer "kalt enteignet". Bereits aktuell würden Spareinlagen mit höchstens einem Prozent verzinst, bei einer Inflationsrate von 1,9 Prozent.

 

Große Sorge bereitet dem Ökonomen auch Frankreich. Und das, obwohl die Wirtschaft der Grande Nation im zweiten Quartal überraschend um 0,5 Prozent zum Vorquartal zugelegt hat, nachdem sie zuvor zweimal in Folge geschrumpft war. Doch die Zahl der Franzosen ohne Job ist laut dem französischen Arbeitsministerium im Juni auf 3,3 Millionen angestiegen und war damit so hoch wie noch nie.

 

Spitzenbonität verloren

 

Inzwischen hat außerdem Fitch als letzter der US-Ratingriesen die BonitätFrankreichs herabgesetzt und dem Land die Bestnote AAA entzogen. Fitch senkte die Kreditwürdigkeit des Landes um eine Stufe auf AA+. Schlechte Perspektiven bei der wirtschaftlichen Entwicklung ließen Paris kaum Möglichkeiten, um den französischen Haushalt zu sanieren, hatte die Ratingagentur ihre Entscheidung begründet.

 

Starbatty sieht die Lage des großen Nachbarn als entscheidend für die Zukunft der Eurozone. "Die Arbeitslosigkeit in Frankreich ist auf elf Prozent gestiegen, die Wirtschaft stagniert, weil die Industrie international nicht mehr wettbewerbsfähig ist", zitiert die Zeitung den Volkswirt.

 

Ohne Frankreich steht Eurozone vor dem Aus

 

Die Kreditwürdigkeit des Landes sei derzeit "völlig überbewertet". Eine Absenkung der Bonität und daraus resultierende höhere Zinsen bei der Refinanzierung könne Frankreich nicht durchstehen: "Dann bricht die Währungsunion in sich zusammen."

 

Starbatty ist einer der bekanntesten Euro-Gegner. Er gehört zu den Klägern gegen einen Milliardenkredit für Griechenland vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Außerdem ist Starbatty Mitglied der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) und steht auf Platz 1 der AfD-Landesliste für Berlin.

 

 

 


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